Warum „DSGVO-konform“ keine Antwort ist
Die Aussage sagt nur, dass sich jemand mit dem Gesetz beschäftigt hat. Sie sagt nicht, wo Ihre Kundendaten liegen, ob sie in die USA übertragen werden und ob ein Anbieter sie zum Trainieren seiner Modelle benutzt. Alle drei Punkte sind entscheidend, und alle drei lassen sich mit einer Frage klären: Wo genau läuft das?
Die drei Orte, an denen Daten landen können
Erstens bei einem amerikanischen Modellanbieter, direkt über dessen Schnittstelle. Zweitens bei einem europäischen Zwischenhändler, der dieselben Modelle unter eigenem Namen anbietet. Drittens auf eigenen Servern in Deutschland, mit Modellen, die dort laufen. Nur der dritte Weg braucht keine Übermittlung in ein Drittland und keine Klauseln, die beim nächsten Gerichtsurteil kippen.
Was vor Projektbeginn schriftlich stehen muss
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO. Eine Liste, welche Daten wo verarbeitet werden. Die Zusage, dass Ihre Daten nicht zum Training fremder Modelle benutzt werden. Und eine Antwort auf die Frage, was beim Ausstieg mit den Daten passiert. Wer das nicht liefern kann, ist nicht der richtige Partner, egal wie gut die Vorführung war.
Wie wir es halten
Unsere Systeme laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Kein US-Anbieter, keine Übermittlung, kein Einwilligungsbanner. Was wo verarbeitet wird, steht vor dem ersten Schritt fest. Wenn ein Vorhaben das nicht zulässt, sagen wir es vorher.
Alles zu Servern, Verträgen und Ausstieg steht auf einer Seite.
WeiterGeschrieben von Ricardo Guthier, Inhaber von Shark Consulting. Stand 27. August 2026.

