Die ehrliche Antwort: es kommt auf den Umfang an
Jede Zahl, die jemand vor einer Analyse nennt, ist geraten. Ein Agent, der Anfragen beantwortet, ist ein anderer Aufwand als eine Anbindung an eine dreißig Jahre alte Warenwirtschaft. Was sich sagen lässt: Die Kosten liegen nicht in der KI selbst. Die Modelle sind für einen Betrieb mit 100 Leuten ein Posten von wenigen hundert Euro im Monat. Teuer ist der Umbau der Abläufe drumherum.
Woraus die Kosten bestehen
Erstens die Analyse: jemand muss verstehen, wie der Betrieb wirklich arbeitet, nicht wie das Organigramm es zeigt. Zweitens der Bau: Anbindung an vorhandene Systeme, Regeln, Freigaben, Tests im laufenden Betrieb. Drittens der Betrieb: Server, Modelle, Pflege. Der dritte Posten ist der kleinste und der, über den am meisten geredet wird.
Wie man erkennt, ob es sich rechnet
Zählen Sie die Stunden, die Ihre Leute pro Woche mit Tippen, Suchen und Nachfassen verbringen, und multiplizieren Sie mit dem internen Stundensatz. Nehmen Sie an, dass eine Maschine davon 40 Prozent übernimmt. Nicht 90. Wenn diese Zahl im Jahr deutlich über dem liegt, was der Umbau kostet, lohnt es sich. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das nach der Analyse, und Sie haben eine Bestandsaufnahme statt laufender Kosten.
Was Sie bei jedem Anbieter fragen sollten
Wo laufen die Daten? Was passiert, wenn wir abschalten? Wem gehört, was gebaut wird? Gibt es einen Preis für den ersten Schritt, oder nur ein Gesamtpaket? Wer diese vier Fragen nicht in je einem Satz beantwortet, hat sie für sich selbst nicht geklärt.
Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen durch. Der Rechner braucht drei Angaben und keine Anmeldung.
WeiterGeschrieben von Ricardo Guthier, Inhaber von Shark Consulting. Stand 27. August 2026.

